Ein großer Waldbrand in Südtirol hält seit Donnerstagnachmittag die Einsatzkräfte der bei Urlaubern beliebten Provinz in Atem. Bei dem Großbrand sind nach Angaben der Provinz elf Menschen verletzt worden. Fast 60 Menschen mussten aus dem Gebiet, in dem die Flammen lodern, evakuiert werden. Die Löscharbeiten der lokalen Feuerwehr sind noch immer im Gange. Der Brand war am Donnerstag oberhalb von Latsch im Vinschgau ausgebrochen. Rauch war auch am Freitag aus der Ferne zu sehen. «Das Ende der Löscharbeiten ist noch nicht absehbar und seit den frühen Morgenstunden sind auch wieder mehrere Löschhubschrauber zur Unterstützung der schwierigen Löscharbeiten im Einsatz», hieß es von der Südtiroler Feuerwehr. Wie die Feuerwehr weiter mitteilte, ist der Brand vermutlich von einem Auto ausgegangen, das aus noch unbekannter Ursache Feuer gefangen hatte. In der trockenen Vegetation am Vinschger Sonnenberg breiteten sich die Flammen schnell aus. Anhaltender Wind erschwere zudem den Einsatz der Feuerwehr. Der Brand hat sich jedoch bisher nicht weiter ausgebreitet, hieß es weiter.
Bildnachweis: © LPA/Landesfeuerwehrverband/APA/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Großer Waldbrand in Südtirol: Löscharbeiten dauern an
Dichte Rauchschwaden und lodernde Flammen: In Südtirol hält ein großer Waldbrand die Einsatzkräfte in Atem. Es gibt mehrere Verletzte. Die Löscharbeiten dauern an.
Meistgelesene Artikel
- 6. Januar 2026
Schnee in Bielefeld & Kreis Gütersloh: Wer räumen muss - und welches Streumittel erlaubt ist
Achtung Rutschgefahr in Ostwestfalen!
- 7. Januar 2026
Sturmtief Elli bringt noch mehr Schnee
Viel Neuschnee, Schneeverwehungen und Glatteis: Ein Sturmtief steuert auf Deutschland zu. Spannend - und turbulent - wird es ab der Nacht zum Freitag.
Neueste Artikel
- 22. Januar 2026
Bahn-Katastrophe in Spanien: Deutsches Opfer unter 45 Toten
Beim Zugunglück in Spanien stirbt auch eine Deutsche. Vier Tage nach der Katastrophe steigt die Zahl der Todesopfer weiter. Es gibt aber auch eine positive Nachricht: Es gibt keine Vermissten mehr.
- 22. Januar 2026
Von deutscher Justiz gesuchter Mann in Portugal festgenommen
Der Fall führt zurück ins Frühjahr 2023 nach Bayern: Portugiesische Ermittler fassen einen Mann, dem in Deutschland eine lange Haftstrafe droht.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 22. Januar 2026
Bahn-Katastrophe in Spanien: Deutsches Opfer unter 45 Toten
Beim Zugunglück in Spanien stirbt auch eine Deutsche. Vier Tage nach der Katastrophe steigt die Zahl der Todesopfer weiter. Es gibt aber auch eine positive Nachricht: Es gibt keine Vermissten mehr.
- 22. Januar 2026
Von deutscher Justiz gesuchter Mann in Portugal festgenommen
Der Fall führt zurück ins Frühjahr 2023 nach Bayern: Portugiesische Ermittler fassen einen Mann, dem in Deutschland eine lange Haftstrafe droht.

