Schön für Ausflügler: Hoch Petralilly bestimmt die letzten Septembertage. Während die Sonne tagsüber die Luft noch auf Werte von fast 20 Grad erwärmen kann, «werden die nächsten Nächte zunehmend frisch - ab Wochenmitte liegen die Tiefstwerte oft unter 5 Grad», teilte Magdalena Bertelmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Im Westen herrscht in den Nächten und Frühstunden erhöhte Nebelgefahr. Bertelmann sprach von einer «Nebellotterie»: Wann werde er sich wo und wie schnell auflösen? «Mit dieser Frage haben die Wettermodelle trotz stetiger Verbesserungen nach wie vor zu kämpfen und sorgen in den Herbstmonaten oft für Unmut bei den Wettervorhersagen.» Statt regional vorgesagtem Sonnenschein könne sich mancherorts ganztags dichter Nebel halten. «Mit der Nebellotterie variieren auch die Höchstwerte: Im Dauergrau liegen sie stellenweise nur bei knapp über 10 Grad, bei Sonnenschein hingegen bei 15 bis 19 Grad», ergänzte die Meteorologin. Nachts dagegen sinken die Temperaturen. «Knapp über dem Erdboden wird sogar leichter Frost ein Thema, sodass empfindliche Pflanzen abgedeckt oder nach Innen geholt werden sollten», empfahl Bertelmann. Regen ist vor allem im Westen und Süden in den nächsten Tagen nicht ausgeschlossen, «aber in so geringen Mengen, dass die Regentonnen keinen signifikanten Zuwachs bekommen werden», sagte die Expertin voraus. Der Wind bleibt laut DWD in den kommenden Tagen eher mäßig als kräftig.Die Ärgernisse der «Nebellotterie»
Bildnachweis: © Peter Gercke/zb Regio/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Goldener Herbst mit kühlen Nächten und Nebelgefahr
Regenschirme können in der neuen Woche vorerst meist zu Hause gelassen werden. Ein Hoch sorgt für ruhiges Herbstwetter mit Sonnenstrahlen. Welche Gefahr droht Südpflanzen auf dem Balkon und im Garten?
Meistgelesene Artikel
- 9. Februar 2026
Ordnungsamt versteigert Fundsachen
Das Ordnungsamt versteigert erneut online Fundsachen, die keine Fahrräder sind.
Die besten Locations und Parties um Karneval zu feiern
Neueste Artikel
- 12. Februar 2026
Totes Kind und Schwerverletzte bei Hochhausbrand in Berlin
Großeinsatz der Feuerwehr bei einem Hochhausbrand in Berlin: Ein Kind stirbt, weitere Menschen werden schwer verletzt. Viele Bewohner müssen jetzt vorerst woanders unterkommen.
- 12. Februar 2026
Was man zum neuen Quantencomputer in Garching wissen muss
Wie ein Kühlschrank auf minus 273 Grad für Hoffnung auf staufreie Städte und schnellere Medikamentenforschung sorgt. Und warum Bankdaten trotzdem noch sicher sind.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 12. Februar 2026
Totes Kind und Schwerverletzte bei Hochhausbrand in Berlin
Großeinsatz der Feuerwehr bei einem Hochhausbrand in Berlin: Ein Kind stirbt, weitere Menschen werden schwer verletzt. Viele Bewohner müssen jetzt vorerst woanders unterkommen.
- 12. Februar 2026
Was man zum neuen Quantencomputer in Garching wissen muss
Wie ein Kühlschrank auf minus 273 Grad für Hoffnung auf staufreie Städte und schnellere Medikamentenforschung sorgt. Und warum Bankdaten trotzdem noch sicher sind.

