Weil aus Versehen Käse in Fleischkäse gelangt ist, ruft ein Hersteller Produkte aus zwei großen Supermarktketten zurück. Bei internen Kontrollen habe man entdeckt, dass in mehreren Packungen «Ofen-Fleischkäs fein» der Marke Rehm «versehentlich ein Fleischkäse mit Käsebestandteilen verpackt wurde», teilte die Firma Hans Kupfer & Sohn Co. KG aus dem mittelfränkischen Heilsbronn mit. Käse müsse aber wegen Risiken für Allergiker gekennzeichnet werden, was auf den Verpackungen nicht der Fall ist. Wer gegen Milcherzeugnisse allergisch sei, dem werde vom Verzehr der betroffenen Produkte «dringend abgeraten», teilte die Firma mit. Die Charge 2552100802 des Produkts mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01.04.2026 werde deshalb vorsorglich aus dem Handel genommen, teilte die Firma mit. Alle anderen Artikel der Firma und andere Fleischkäse-Produkte seien nicht betroffen. Verkauft wurden die Produkte demnach in Märkten von Rewe Süd-West in Baden-Württemberg und von Kaufland in Bayern und Baden-Württemberg. Wer Ofen-Fleischkäse aus der betroffenen Charge mit dem entsprechenden Mindesthaltbarkeitsdatum gekauft habe, könne ihn im Handel zurückgeben und erhalte den Kaufpreis zurück. Warum der Fleischkäse - auch Leberkäse genannt - so heißt, obwohl er keinen Käse beinhaltet, ist nicht endgültig geklärt. Eine Theorie besagt, dass ein Metzger bei der Herstellung der Ansicht war, dass die Form einem Käselaib ähnelt. Ein anderer Erklärungsansatz lautet, dass der Käse im Namen auf den Begriff «Käs» zurückgeht, der eine kompakte Masse bezeichnet.In Baden-Württemberg und Bayern im Verkauf
Käse im Namen - aber nicht im Produkt
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Firma ruft Ofen-Fleischkäse zurück - weil Käse darin ist
Wie der Fleischkäse zu seinem Namen kam? Dazu gibt es unterschiedliche Erklärungen. Doch Käse gehört nicht hinein. Und wenn er aus Versehen doch drin ist? Dann führt das zu einer Rückrufaktion.
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