18. Oktober 2025 / Aus aller Welt

Feuerwehr befreit 13-Jährige aus Wäschetrockner

Mit Schmerzen und immer wieder zufallenden Augen: Ein Mädchen steckt im Trockner fest. Erst schweres Gerät bringt die Rettung.

Das Kind wurde mit Hilfe einer hydraulischen Schere befreit.
Veröffentlicht am 18. Oktober 2025 um 15:50 Uhr

In Österreich ist ein 13-jähriges Mädchen in einem aufwendigen Rettungseinsatz aus einem Wäschetrockner gerettet worden. Wie die Feuerwehr der Stadt Mödling bei Wien am Samstag mitteilte, war das Kind am Vortag in das Gerät geklettert, konnte aber nicht selbstständig wieder hinaus. 

Die Einsatzkräfte rückten am Freitagabend aus und versuchten zunächst, die 13-Jährige ohne technische Hilfsmittel zu befreien. Nachdem dies keinen Erfolg gebracht hatte, wurde der Trockner zerlegt und die Trommel freigelegt. 

Zustand des Mädchens verschlechterte sich während des Einsatzes

Inzwischen verschlechterte sich der Zustand des Mädchens. Es klagte über Schmerzen, und ihre Augen fielen immer wieder zu, wie ein Mödlinger Feuerwehrmann der Deutschen Presse-Agentur schilderte. Deshalb sei schließlich eine hydraulische Schere zum Einsatz gekommen, um letzte Verkleidungsteile zu entfernen und das Kind zu bergen, sagte er. 

Die 13-Jährige wurde mit Schmerzen im Arm-, Schulter- und Bauchbereich in ein Krankenhaus gebracht. Warum sie in den Trockner geklettert war und wie lange sie bis zum Eintreffen der Feuerwehr dort war, war vorerst nicht bekannt.


Bildnachweis: © Unbekannt/FFMOEDLING.AT/APA/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Neueste Artikel

600 Kilometer in 96 Stunden - Läufer Saatçi verfehlt Ziel
Aus aller Welt

Ein 28-jähriger Berliner rennt für mehrere Tage durch die kalifornische Hitze. Immer dabei: Seine Fans im Netz. Sein Ziel: 600 Kilometer in 96 Stunden zurücklegen. Am Ende fehlen ihm einige.

weiterlesen...
Hantavirus bei Kreuzfahrt: Passagiere reisen in Heimatländer
Aus aller Welt

Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der «Hondius» sind Rückflüge für deutsche und andere europäische Passagiere geplant. Nun ist bekannt, wie es für sie nach Ankunft auf Teneriffa weitergehen soll.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

600 Kilometer in 96 Stunden - Läufer Saatçi verfehlt Ziel
Aus aller Welt

Ein 28-jähriger Berliner rennt für mehrere Tage durch die kalifornische Hitze. Immer dabei: Seine Fans im Netz. Sein Ziel: 600 Kilometer in 96 Stunden zurücklegen. Am Ende fehlen ihm einige.

weiterlesen...
Hantavirus bei Kreuzfahrt: Passagiere reisen in Heimatländer
Aus aller Welt

Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der «Hondius» sind Rückflüge für deutsche und andere europäische Passagiere geplant. Nun ist bekannt, wie es für sie nach Ankunft auf Teneriffa weitergehen soll.

weiterlesen...