7. Januar 2026 / Aus aller Welt

Fahnen auf halbmast - Erinnerung an Brände in Los Angeles

Vor einem Jahr wüteten im Raum Los Angeles zwei schwere Großbrände. Zur Erinnerung an die tödliche Katastrophe setzt der kalifornische Gouverneur die Fahnen auf halbmast.

Im vorigen Januar hatten verheerende Brände ganze Viertel von Los Angeles verwüstet. (Archivbild)

Ein Jahr nach Ausbruch der verheerenden Feuer im Großraum Los Angeles hat der kalifornische Gouverneur einen Gedenktag ausgerufen. Am 7. Januar würden die Fahnen an staatlichen Einrichtungen in Erinnerung an die 31 Todesopfer der Flächenbrände auf halbmast gesetzt, teilte Gavin Newsom mit. 

Feuerwehr war wochenlang im Einsatz

Zwei schwere Großbrände, das Palisades-Feuer am Westrand von Los Angeles und das Eaton-Feuer nahe Pasadena und Altadena, hatten zu Beginn des vorigen Jahres mehr als 16.000 Gebäude zerstört und 31 Menschenleben gefordert. Starke Winde breiteten die Flammen schnell aus. Die Feuerwehr war damals wochenlang im Einsatz, um die Brände einzudämmen. 

Festnahme wegen mutmaßlicher Brandstiftung

Im Zusammenhang mit dem Palisades-Feuer war im vorigen Oktober ein Mann wegen des Vorwurfs der Brandstiftung festgenommen worden. Der 29-Jährige soll am Neujahrstag absichtlich einen Brand verursacht haben, der zunächst von der Feuerwehr gelöscht wurde, doch das Feuer schwelte unterirdisch weiter und habe sich am 7. Januar bei heftigen Winden ausgebreitet, teilten die Ermittler mit. Ein Gerichtsverfahren ist für April geplant.


Bildnachweis: © Jae C. Hong/AP/dpa
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