Ermittler in mehreren europäischen Ländern haben eine Bande für den Schmuggel von Sturmgewehren und Granaten ausgehoben. Sieben Tatverdächtige seien im März bei Razzien in Frankreich, Spanien und Bosnien-Herzegowina verhaftet worden, teilte die europäische Polizeibehörde Europol am Freitag in Den Haag mit. Sie sollen Waffen von illegalen Märkten auf dem westlichen Balkan zur weiteren Verteilung nach Frankreich gebracht haben. Der Hauptverdächtige ist laut Europol flüchtig. Er werde von der bosnischen Polizei gesucht. Durch die koordinierte Operation von Polizei- und Justizbehörden mehrerer Länder sei die Lieferkette der Waffen zerschlagen worden. Ermittlungen zu dem Fall begannen der Mitteilung zufolge bereits im September 2023, nachdem die Polizei in Slowenien ein Fahrzeug mit Waffen und Munition entdeckt hatte, die nach Frankreich gebracht werden sollten. Das Auto, das einen Wohnwagen zog, wurde in Österreich gestoppt. In Verstecken fanden Beamte 25 Sturmgewehre des Typs AK, 126 Handgranaten, 25 Kilogramm AK-Munition sowie ein Maschinengewehr und eine Pistole. Der Fahrer, ein slowenischer Staatsbürger, wurde verhaftet. Mit Hilfe der Telefonaufzeichnungen des Mannes konnten die Ermittler laut Europol das Netzwerk aufdecken, zu dem auch Tatverdächtige in Frankreich, Serbien und Spanien gehörten.25 Sturmgewehre entdeckt
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Europol: Internationale Waffenschmuggler-Bande ausgehoben
Ein Auto fährt mit Sturmgewehren, Granaten und Munition quer durch Europa. Doch die Polizei bekommt Wind davon. Am Ende wird ein ganzer Schmugglerring zerschlagen.
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