Schweizer Ermittler haben eine Entführung aufgeklärt - es geht dabei um zwei Hunde. Wie die Polizei mitteilte, wurden einem 59-jährigen Mann vorige Woche zwei Bolonkas in seiner Wohnung in Schlieren bei Zürich gestohlen. Die Diebe hinterließen ein Erpresserschreiben, in dem sie eine Million Franken (1,05 Millionen Euro) für die Freilassung der kleinen Hunde forderten. Statt zu bezahlen, schaltete der Mann die Polizei ein. Im Zuge der Ermittlungen wurde ein 30-jähriger Norweger am Flughafen Zürich festgenommen. Er stehe unter dringendem Tatverdacht, in den Diebstahl involviert zu sein, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei Zürich der Deutschen Presse-Agentur. Weitere Spuren führten nach Polen. Am vergangenen Mittwoch verhaftete die Polizei dort einen 38-jährigen Verdächtigen und brachte die entführten Bolonkas in Sicherheit. «Sie sind wohlauf», sagte der Polizeisprecher. Am Freitag wurden die Hunde mit ihrem Herrchen wieder vereint. Der Norweger sitzt in der Schweiz in Untersuchungshaft. Behörden in Polen führen Ermittlungen gegen den 38-jährigen polnischen Verdächtigen.Die Hunde sind wohlauf
Bildnachweis: © Doris Heimann/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Eine Million Lösegeld - Schweizer Hunde nach Polen entführt
Zwei Bolonka-Hündchen verschwinden aus einer Wohnung bei Zürich. Die Täter hinterlassen ein Erpresserschreiben. Der Besitzer alarmiert die Polizei und löst internationale Ermittlungen aus.
Meistgelesene Artikel
- 9. Februar 2026
Ordnungsamt versteigert Fundsachen
Das Ordnungsamt versteigert erneut online Fundsachen, die keine Fahrräder sind.
Die besten Locations und Parties um Karneval zu feiern
Neueste Artikel
- 12. Februar 2026
Totes Kind und Schwerverletzte bei Hochhausbrand in Berlin
Großeinsatz der Feuerwehr bei einem Hochhausbrand in Berlin: Ein Kind stirbt, weitere Menschen werden schwer verletzt. Viele Bewohner müssen jetzt vorerst woanders unterkommen.
- 12. Februar 2026
Was man zum neuen Quantencomputer in Garching wissen muss
Wie ein Kühlschrank auf minus 273 Grad für Hoffnung auf staufreie Städte und schnellere Medikamentenforschung sorgt. Und warum Bankdaten trotzdem noch sicher sind.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 12. Februar 2026
Totes Kind und Schwerverletzte bei Hochhausbrand in Berlin
Großeinsatz der Feuerwehr bei einem Hochhausbrand in Berlin: Ein Kind stirbt, weitere Menschen werden schwer verletzt. Viele Bewohner müssen jetzt vorerst woanders unterkommen.
- 12. Februar 2026
Was man zum neuen Quantencomputer in Garching wissen muss
Wie ein Kühlschrank auf minus 273 Grad für Hoffnung auf staufreie Städte und schnellere Medikamentenforschung sorgt. Und warum Bankdaten trotzdem noch sicher sind.

