Ein mit Ebola infizierter Patient ist gesund aus der Frankfurter Uniklinik entlassen worden. Das teilte die Universitätsmedizin mit. Der US-Amerikaner, der als Logistiker für eine Hilfsorganisation im Einsatz war, hatte sich in der Demokratischen Republik Kongo angesteckt. Er hatte die typischen Symptome von Personen gezeigt, die sich mit dem Bundibugyo-Virus infiziert haben, der im Kongo grassierenden Ebola-Variante, wie die Uniklinik bei seiner Einlieferung vor rund zwei Wochen mitgeteilt hatte. Auf der Sonderisolierstation für hochpathogene Infektionserreger habe sein Zustand stabilisiert werden können und dank unterstützender Therapiemaßnahmen hätten sich die Symptome bald gebessert. Dieser positive Trend habe sich fortgesetzt, so dass der Mann heute entlassen worden sei, hieß es nun. Er habe sich vollständig erholt und sei symptomfrei. In der Uniklinik Frankfurt wurden bereits in der Vergangenheit Patientinnen und Patienten mit hämorrhagischem Fieber erfolgreich behandelt. Ebola-Fieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus kann durch direkten Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen werden. Im Kongo in Zentralafrika ist der jüngste Ebola-Ausbruch besonders schwer einzudämmen. Einer der Gründe: Für den Bundibugyo-Typ gibt es bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie.Vollständig erholt und symptomfrei
Bildnachweis: © Florian Wiegand/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Ebola-Patient aus Frankfurter Uniklinik entlassen
Die Frankfurter Uniklinik meldet die erfolgreiche Behandlung eines Ebola-Patienten. Er hatte sich in der Demokratischen Republik Kongo angesteckt.
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
Neueste Artikel
- 16. August 2026
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Wegen des Waldbrandes im Hohen Venn müssen Anwohner in Deutschland ihre Häuser verlassen. Eine Notunterkunft ist eingerichtet.
- 16. August 2026
Waldbrand im Westerwald unter Kontrolle
Vier Feuerwehrleute wurden verletzt, als sie im Westerwald einen Waldbrand eingedämmt und Schlimmeres verhindert haben. Betroffene Familien können dank des Einsatzes wieder in ihre Häuser zurück.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. August 2026
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Wegen des Waldbrandes im Hohen Venn müssen Anwohner in Deutschland ihre Häuser verlassen. Eine Notunterkunft ist eingerichtet.
- 16. August 2026
Waldbrand im Westerwald unter Kontrolle
Vier Feuerwehrleute wurden verletzt, als sie im Westerwald einen Waldbrand eingedämmt und Schlimmeres verhindert haben. Betroffene Familien können dank des Einsatzes wieder in ihre Häuser zurück.

