In Malaysia ermittelt die Polizei nach einem bizarren Diebstahl von mehr als 30 Urnen aus einem Gedenkpark in Nilai südlich der Hauptstadt Kuala Lumpur. Die Urnen standen dort in einem Kolumbarium – einer oberirdischen Grabstätte. Der Täter soll die Urnen aus den Nischen entwendet und anschließend Lösegeld für deren Rückgabe gefordert haben, berichteten malaysische Medien unter Berufung auf die Polizei. Ein Verdächtiger habe sich mit einer ausländischen Nummer bei der Parkverwaltung gemeldet und behauptet, die Urnen gefunden zu haben, teilte ein Polizeisprecher mit. Kurz darauf habe er jedoch eine Zahlung für die Rückgabe verlangt. Wie viel Geld er fordert, wurde nicht bekannt. «Die Polizei arbeitet aktiv daran, den Verdächtigen aufzuspüren», betonte der Sprecher. Die Ermittlungen laufen demnach bereits seit Ende Februar. Die Polizei führt den Fall unter anderem als Diebstahl, Erpressung und Störung der Totenruhe. Erst vor wenigen Tagen war ein ähnlicher Fall aus Kulai im südlichen Bundesstaat Johor bekanntgeworden, bei dem mehr als 20 Urnen aus einem Kolumbarium gestohlen worden sein sollen.Ähnlicher Fall in anderem Landesteil
Bildnachweis: © Patrick Seeger/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Dutzende Urnen in Malaysia geklaut – Täter fordert Lösegeld
Nach dem Diebstahl von Dutzenden Urnen in Malaysia verlangt ein Verdächtiger eine Zahlung für die Rückgabe. Die Ermittlungen laufen. Es ist nicht der erste Fall dieser Art.
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
Neueste Artikel
- 16. August 2026
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Wegen des Waldbrandes im Hohen Venn müssen Anwohner in Deutschland ihre Häuser verlassen. Eine Notunterkunft ist eingerichtet.
- 16. August 2026
Waldbrand im Westerwald unter Kontrolle
Vier Feuerwehrleute wurden verletzt, als sie im Westerwald einen Waldbrand eingedämmt und Schlimmeres verhindert haben. Betroffene Familien können dank des Einsatzes wieder in ihre Häuser zurück.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. August 2026
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Wegen des Waldbrandes im Hohen Venn müssen Anwohner in Deutschland ihre Häuser verlassen. Eine Notunterkunft ist eingerichtet.
- 16. August 2026
Waldbrand im Westerwald unter Kontrolle
Vier Feuerwehrleute wurden verletzt, als sie im Westerwald einen Waldbrand eingedämmt und Schlimmeres verhindert haben. Betroffene Familien können dank des Einsatzes wieder in ihre Häuser zurück.

