Um der in Teilen Englands herrschenden Wasserknappheit entgegenzuwirken, ruft die Umweltbehörde in Großbritannien die Menschen zu ungewöhnlichen Maßnahmen auf. Um Wasser zu sparen, sollen Bürgerinnen und Bürger alte E-Mails und Bilder von ihren Geräten löschen, teilte die Behörde am Dienstag mit. Dahinter steckt demnach, dass Rechenzentren große Mengen an Wasser zur Kühlung ihrer Systeme benötigen. Gibt es weniger Daten zu verarbeiten, muss auch weniger gekühlt werden. Die Behörde ruft etwa auch dazu auf, kürzer zu duschen, undichte Toiletten reparieren zu lassen und das Wasser beim Zähneputzen oder Rasieren abzudrehen. England verzeichnet aktuell das trockenste Halbjahr seit 1976. Derzeit herrscht nach Angaben der Behörde eine «landesweit bedeutende» Wasserknappheit. Fünf Regionen leiden unter Dürre, sechs weitere unter anhaltend trockenem Wetter. Die Wasserstände vieler Flüsse und Stauseen liegen unter dem für diese Jahreszeit üblichen Niveau. Mancherorts führte das bereits zu Einschränkungen: In Yorkshire wurde vor wenigen Wochen die Gartenbewässerung mit Schlauch verboten.«Landesweit bedeutende» Wasserknappheit
Bildnachweis: © Richard Mccarthy/PA Wire/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Dürre: Menschen in England sollen alte E-Mails löschen
Mit erschöpften Wasservorräten und Trockenheit haben dieser Tage auch Teile Englands zu tun. Im Kampf dagegen hält die britische Umweltbehörde besondere Tipps für die Bürger bereit.
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel
Wegen Brandgeruchs im Tower stoppte der Flughafen München am Abend den Betrieb für etwa zwei Stunden. Inzwischen starten und landen wieder Maschinen. Die Ursache des Alarms wurde gefunden.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Wegen Brandgeruchs im Tower stoppte der Flughafen München am Abend den Betrieb für etwa zwei Stunden. Inzwischen starten und landen wieder Maschinen. Die Ursache des Alarms wurde gefunden.
Nach Brandgeruch im Tower musste der Flughafen München am Abend den Betrieb stoppen. Jetzt starten wieder erste Maschinen – die Ursache für den Alarm bleibt vorerst unklar.

