Am heißen Wochenende sind nach Angaben der Lebensretter von der DLRG mindestens 26 Menschen beim Baden ums Leben gekommen – alles Männer und Jungen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft zählte dabei auch Vermisste mit, deren Identität bekannt ist, die aber noch nicht gefunden wurden. Die vorläufige Bilanz bezieht sich auf die Zeit von Freitag bis Sonntag. Bereits am Donnerstag hatte es den Angaben zufolge mindestens sieben weitere tödliche Unglücke gegeben. Hinzu kommen laut DLRG mindestens acht Menschen, die unter Reanimation ins Krankenhaus gebracht wurden. Zudem habe sich ein 15-Jähriger bei einem Sprung in einen Baggersee im baden-württembergischen Meißenheim mindestens schwer verletzt. Die DLRG erfasst auch Fälle, bei denen sie nicht selbst im Einsatz war. Schon vor der Hitzewelle hatte die DLRG dazu aufgerufen, die Gefahren beim Baden und Schwimmen in der Hitze nicht zu unterschätzen. «Wir sehen immer wieder, dass gerade Männer ihre Fähigkeiten überschätzen und Risiken eingehen, die vermeidbar wären», hatte DLRG-Präsidentin Ute Vogt gesagt. Im Jahr 2025 waren vier von fünf Ertrunkenen laut DLRG männlich (82 Prozent).
Bildnachweis: © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
DLRG: 26 Männer und Jungen beim Baden gestorben
In der Hitze kommt es immer wieder zu Badeunfällen. Allein am Wochenende starben laut DLRG mehr als zwei Dutzend Menschen.
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
Neueste Artikel
- 7. September 2026
Streik am Eiffelturm nach Ausschluss von Mitarbeiterinnen
Am Eiffelturm sorgt der Ausschluss weiblichen Personals während des Besuchs einer religiösen Gruppe für Aufruhr. Wie reagiert die Stadt auf diesen Vorfall?
- 7. September 2026
König Charles stellt klar: Harry und Meghan nur Privatleute
Noch bleibt es verhältnismäßig ruhig um die royalen Rückkehrer aus den USA. Doch im Hintergrund gibt es wohl viele Anfragen an den Palast. König Charles lässt deshalb mal eines klarstellen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 7. September 2026
Streik am Eiffelturm nach Ausschluss von Mitarbeiterinnen
Am Eiffelturm sorgt der Ausschluss weiblichen Personals während des Besuchs einer religiösen Gruppe für Aufruhr. Wie reagiert die Stadt auf diesen Vorfall?
- 7. September 2026
König Charles stellt klar: Harry und Meghan nur Privatleute
Noch bleibt es verhältnismäßig ruhig um die royalen Rückkehrer aus den USA. Doch im Hintergrund gibt es wohl viele Anfragen an den Palast. König Charles lässt deshalb mal eines klarstellen.

