30. Januar 2026 / Aus aller Welt

Bundesregierung greift viralen Pinguin von Werner Herzog auf

Ein einsamer Pinguin mit politischer Botschaft: Nach dem Weißen Haus greift nun auch die Bundesregierung den Trend auf - und wirbt mit Bildern europäischer Spitzenpolitiker für Zusammenhalt.

Auch die Bundesregierung greift den KI-Trend um den Pinguin auf. (Archivbild)

Nach dem Weißen Haus greift nun auch die Bundesregierung den viralen KI-Trend mit dem melancholischen Pinguin auf. Über den Instagram-Account von Außenminister Johann Wadephul (CDU) ist ein Video veröffentlicht worden, das den viralen Pinguin zeigt – und ihn mit einer Botschaft für den Zusammenhalt Europas verbindet.

Zu sehen ist ein Pinguin, der durch eine Eislandschaft watschelt – und zum Teil auch durch die Berglandschaft fliegt. Auf seinem bunten Rucksack: Bilder von Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dem britischem Premierminister Keir Starmer. Im Hintergrund laufen Ausschnitte und Bilder aus den jüngsten Reden der drei Politiker – darunter auch Macrons inzwischen viral gegangenes «for sure» (deutsch: sicher/mit Sicherheit) aus seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

Der Beitrag reiht sich ein in den internationalen Social-Media-Hype um den sogenannten «einsamen Pinguin», der ursprünglich aus der Dokumentation «Begegnungen am Ende der Welt» von Regisseur Werner Herzog stammt. 

In der Szene wandert ein Pinguin entgegen aller Vernunft allein in Richtung der antarktischen Berge. Herzog sagte kürzlich, die Szene habe die «Faszination und Vorstellungskraft so vieler Menschen» eingefangen. Durch KI-Bearbeitungen und neue Kontexte ist der Pinguin inzwischen zu einem popkulturellen Symbol geworden.


Bildnachweis: © Sebastian Christoph Gollnow/dpa
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