Unter den Schwerverletzten nach dem Vorfall mit einem Auto in der norditalienischen Stadt Modena ist auch eine deutsche Touristin. Dies sagte der Bürgermeister der Stadt, Massimo Mezzetti, nach einer Lagebesprechung vor Journalisten. Insgesamt gibt es demnach acht Verletzte, vier davon schwer. Eine weitere schwer verletzte Person stamme aus Polen, sagte Mezzetti weiter. Am Samstag war in Modena ein Mann mit einem Auto in eine Gruppe von Fußgängern gerast. In der Altstadt fuhr der etwa 30 Jahre alte Mann nach den Worten von Mezzetti mit hoher Geschwindigkeit auf den Fußgängerweg und erfasste eine Gruppe von Passanten. Er versuchte danach zu fliehen und verließ das Auto mit einem Messer in der Hand, berichteten mehrere Augenzeugen. Mehrere Passanten verfolgten den Mann und konnten ihn daraufhin überwältigen. Er wurde festgenommen und von der Polizei befragt. Die Hintergründe des Vorfalls sind bisher unklar. Seine Wohnung wurde Medienberichten zufolge durchsucht. Die Nachrichtenagentur Adnkronos meldete, er sei in der Vergangenheit psychiatrisch behandelt worden.
Bildnachweis: © Uncredited/LaPresse/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Bürgermeister: Deutsche Touristin unter Verletzten in Modena
Mit einem Auto rast ein Mann durch die Altstadt der italienischen Stadt Modena und erfasst mehrere Fußgänger. Unter den Schwerverletzten ist nach Angaben des Bürgermeisters eine deutsche Touristin.
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel
Nach dem spektakulären Einbruch in eine Gelsenkirchener Sparkasse Ende 2025 beginnen die ersten Zivilprozesse. Kunden fordern Schadenersatz, es geht um viel Geld. Die Lage vor Gericht ist komplex.
Ein Kinderpsychologe hat Christina Block, die keinen Kontakt zu ihren Kindern in Dänemark hatte, oft beraten. Er berichtet im Prozess, wie er die verfeindeten Eltern an einen Tisch bringen wollte.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Nach dem spektakulären Einbruch in eine Gelsenkirchener Sparkasse Ende 2025 beginnen die ersten Zivilprozesse. Kunden fordern Schadenersatz, es geht um viel Geld. Die Lage vor Gericht ist komplex.
Ein Kinderpsychologe hat Christina Block, die keinen Kontakt zu ihren Kindern in Dänemark hatte, oft beraten. Er berichtet im Prozess, wie er die verfeindeten Eltern an einen Tisch bringen wollte.

