Der Brand in einem früheren Jagdschloss der Familie Thurn und Taxis ist nicht absichtlich gelegt worden. Es gebe nach aktuellem Stand der Ermittlungen keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung, teilte die Polizei mit. Mögliche Ursachen würden weiter untersucht. Denkbar sind demnach eine fahrlässige Brandstiftung oder ein technischer Defekt. Zunächst hatte die «Mittelbayerische Zeitung» berichtet. Das Jagdschloss in Altenthann im Landkreis Regensburg, das von einem Golfclub genutzt wurde, brannte Anfang Oktober nachts nieder und wurde vollständig zerstört. Die Kripo übernahm die Ermittlungen. Um die Ursache für den Brand hatte es in den vergangenen Wochen zahlreiche Spekulationen gegeben. Sogar der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hatte sich via «X» eingeschaltet. So war unter anderem ein angebliches Bekennerschreiben auf einem Internetportal aufgetaucht. Die Tat sei als Warnung an die «Großkapitalistin» Gloria Fürstin von Thurn und Taxis zu verstehen, hieß es darin. Der Absender forderte unter anderem die Enteignung des deutschen Adels. Wie die Polizei nun mitteilte, sind bislang «keine Zusammenhänge» zwischen dem Bekennerschreiben und dem Brand erkennbar.
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Brand in Jagdschloss - Polizei hat erste Ergebnisse
Ein Jagdschloss der Familie Thurn und Taxis geht in Flammen aus. Schnell wird Brandstiftung vermutet. Doch die Polizei kommt zu anderen Ermittlungsergebnissen.
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