Klein, knopfäugig und noch etwas schüchtern: Ein kleines Bonobo-Baby erkundet neuerdings den Kölner Zoo. Das Affen-Mädchen trägt den Namen Milumbe und wurde am Donnerstag offiziell vorgestellt. Für Mutter Malaika ist es nach Angaben des Zoos das erste Kind - gleichwohl sei die Affendame nicht unvorbereitet in den neuen Lebensabschnitt mit Kind gestartet. Mit fast 15 Jahren Lebensalter habe sie bereits vielfach Gelegenheit gehabt, sich «das ABC des Mutterverhaltens» bei anderen Bonobo-Weibchen ihrer Gruppe abzuschauen. Vater von Milumbe ist der 18-jährige Kivu. Bonobos leben normalerweise in den Regenwäldern des Kongobeckens. Sie wurden erst 1933 als eigene Art erkannt und gelten als nächste Verwandte des Menschen. Was sie zum Beispiel von den Schimpansen unterscheidet, ist die Rollenverteilung. Während Schimpansen-Gemeinschaften von der Vorherrschaft männlicher Tiere bestimmt sind, gelten bei den Bonobos eher die Weibchen als dominant. Im Kölner Zoo leben aktuell sechs Bonobos.
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Bonobo-Baby im Kölner Zoo geboren
«Malaika, Malaika, mein Herz ruft nach dir», sangen mal die Flippers. Im Kölner Zoo hat eine andere Malaika gerade ebenfalls Grund zur Freude. Ihr Baby wurde geboren.
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