Nach einer vorübergehenden Sperrung wegen einer Bombendrohung ist der Hauptbahnhof von Kaiserslautern wieder freigegeben. «Nach einer umfassenden Absicherung und Absuche des Bahnhofs durch Polizeikräfte und Spezialhunde wurde kein verdächtiger Gegenstand gefunden», teilte die Polizei gegen 20.30 Uhr mit. Alle Straßensperrungen seien aufgehoben worden. Eine weitere Drohung hatte sich gegen das Westpfalz-Klinikum gerichtet. Auch hier gab die Polizei am Abend Entwarnung. Die Bedrohungslage habe sich als «nicht reale Gefahr herausgestellt». Polizeisprecher Bernhard Christian Erfort erklärte: «Krankenhäuser erfordern ein besonders sensibles und abgestimmtes Vorgehen. Aus taktischen Gründen nennt die Polizei daher keine Details zu den getroffenen Maßnahmen.» Eine Räumung des Klinikums sei aber nicht notwendig gewesen, hieß es. Am Dienstagnachmittag, kurz vor 17.00 Uhr, war nach Angaben der Polizei bei einer Polizeidienststelle im Stadtgebiet eine telefonische Drohung eingegangen. Der Hauptbahnhof war daraufhin vorsorglich geräumt und weiträumig abgesperrt worden. Bundes- und Landespolizei waren im Einsatz. Auch der Bahnverkehr war vorübergehend eingestellt worden. Züge waren nach Angaben eines Bahnsprechers umgeleitet oder an Bahnhöfen zuvor angehalten worden. Der Regelbetrieb sei nun aber wieder hergestellt, sagte eine Sprecherin am Abend.Was ist passiert?
Bildnachweis: © Wolfgang Jung/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Entwarnung nach Bombendrohung in Kaiserslautern
Die Polizei war am Abend am Hauptbahnhof im Einsatz. Auch gegen das Klinikum ging eine Drohung ein.
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
Neueste Artikel
- 16. August 2026
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Wegen des Waldbrandes im Hohen Venn müssen Anwohner in Deutschland ihre Häuser verlassen. Eine Notunterkunft ist eingerichtet.
- 16. August 2026
Waldbrand im Westerwald unter Kontrolle
Vier Feuerwehrleute wurden verletzt, als sie im Westerwald einen Waldbrand eingedämmt und Schlimmeres verhindert haben. Betroffene Familien können dank des Einsatzes wieder in ihre Häuser zurück.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. August 2026
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Wegen des Waldbrandes im Hohen Venn müssen Anwohner in Deutschland ihre Häuser verlassen. Eine Notunterkunft ist eingerichtet.
- 16. August 2026
Waldbrand im Westerwald unter Kontrolle
Vier Feuerwehrleute wurden verletzt, als sie im Westerwald einen Waldbrand eingedämmt und Schlimmeres verhindert haben. Betroffene Familien können dank des Einsatzes wieder in ihre Häuser zurück.

