15. Mai 2025 / Aus aller Welt

Bergsteiger von den Philippinen am Mount Everest gestorben

Hunderte von Bergsteigern bereiten sich auf die diesjährige Besteigung des höchsten Bergs der Erde von der nepalesischen Seite vor. Jetzt gibt es einen ersten Toten.

Der Mount Everest vom Flugzeug aus gesehen. (Foto Archiv).

Ein Bergsteiger von den Philippinen ist am Mount Everest gestorben. Der 45-Jährige sei kurz nach der Ankunft in Camp 4, dem letzten Höhenlager vor dem Gipfel in etwa 7.950 Meter Höhe, gestorben, teilte ein Sprecher des Tourismusministeriums in Kathmandu mit. Die genaue Todesursache könne erst durch eine Autopsie nachgewiesen werden. Sein Körper soll demnach zum Basislager gebracht werden. 

Der Philippiner ist der erste Tote, der in der diesjährigen Klettersaison im Frühling an dem mit 8.849 Metern höchsten Berg der Erde auf nepalesischer Seite registriert wurde.

Mögliche Todesursache: Erschöpfung

«Es war ein plötzlicher Tod», sagte der Chef des Tour-Veranstalters Snowy Horizon Treks and Expedition. Der Philippiner habe Camp 4 erst spät erreicht und sei kurze Zeit danach gestorben. Es sei möglich, dass er an Erschöpfung gestorben sei. Die Camps am Everest sind entscheidend für den Akklimatisierungsprozess und somit für einen Erfolg für den Aufstiegserfolg.

Nepal ist auf eine besonders rege Klettersaison eingestellt. Die Behörden des Himalaya-Staats haben nach eigenen Angaben Klettergenehmigungen für 456 Bergsteiger aus dem Ausland zur Besteigung des Everest erteilt. Im vergangenen Jahr lag die Zahl bei 421. Als ein Grund wird auch die geplante Erhöhung der Zulassungsgebühr genannt, die Ausländer von September an entrichten müssen. Sie steigt dann von 11.000 Dollar auf 15.000 Dollar (etwa 13.370 Euro).


Bildnachweis: © Sina Schuldt/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Sturmtief Elli bringt noch mehr Schnee
Aus aller Welt

Viel Neuschnee, Schneeverwehungen und Glatteis: Ein Sturmtief steuert auf Deutschland zu. Spannend - und turbulent - wird es ab der Nacht zum Freitag.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Leopoldina: Deutschland würde von Zuckersteuer profitieren
Aus aller Welt

Andere Länder haben mit einer Zuckersteuer bereits gute Erfahrungen gemacht. Experten der Akademie der Wissenschaften ermuntern zur Einführung auch in Deutschland.

weiterlesen...
Ein Toter und Verletzte bei weiterem Zugunglück in Spanien
Aus aller Welt

In Katalonien kommt es bei einem Sturm zu einem weiteren Zugunglück. Es gibt einen Toten und mehr als 30 Verletzte. Was über den Unfall bei Barcelona bekannt ist.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Leopoldina: Deutschland würde von Zuckersteuer profitieren
Aus aller Welt

Andere Länder haben mit einer Zuckersteuer bereits gute Erfahrungen gemacht. Experten der Akademie der Wissenschaften ermuntern zur Einführung auch in Deutschland.

weiterlesen...
Ein Toter und Verletzte bei weiterem Zugunglück in Spanien
Aus aller Welt

In Katalonien kommt es bei einem Sturm zu einem weiteren Zugunglück. Es gibt einen Toten und mehr als 30 Verletzte. Was über den Unfall bei Barcelona bekannt ist.

weiterlesen...