18. Januar 2026 / Aus aller Welt

Mindestens 16 Tote bei schweren Waldbränden in Chile

Über 250 Häuser fallen den Flammen zum Opfer, Zehntausende Menschen müssen sich in Sicherheit bringen.

Über 250 Häuser wurden von den Feuern zerstört.
Veröffentlicht am 18. Januar 2026 um 18:20 Uhr

Bei schweren Waldbränden im Zentrum von Chile sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte Sicherheitsminister Luis Cordero mit. Rund 50.000 Bewohner der Regionen Biobío und Ñuble waren aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. 

«Die Evakuierungsaufforderungen sind entscheidend. Es ist wichtig, dass die Menschen diese befolgen, sobald sie sie erhalten, insbesondere aufgrund der Art und Weise, wie sich das Feuer entwickelt», sagte Cordero.

Regierung erklärt Katastrophenfall

Die Regierung erklärte für die betroffenen Regionen den Katastrophenfall. Bislang wurden durch die Feuer über 250 Häuser zerstört. Nach Angaben der Forstverwaltung waren knapp 100 Quadratkilometer von den Bränden betroffen. Hunderte Feuerwehrleute und Soldaten kämpften gegen insgesamt 24 Brände. 

In der Ortschaft Lirquén kam das Feuer von den Hügeln herab und zerstörte ganze Straßenzüge. «Alles ist verbrannt. Das Feuer ist bis zum Meer vorgedrungen. Das habe ich noch nie gesehen», sagte ein Anwohner im Radiosender Cooperativa.

Im Sommer auf der Südhalbkugel kommt es in Chile immer wieder zu schweren Waldbränden. Im vergangenen Jahr kamen über 100 Menschen dabei ums Leben und rund 15.000 Häuser wurden zerstört oder beschädigt.


Bildnachweis: © Javier Torres/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Neueste Artikel

Streift ein Puma durch Oberbayern? Was bisher bekannt ist
Aus aller Welt

Spaziergänge vermeiden, Kinder nicht aus den Augen lassen: Nach einer möglichen Raubkatzen-Sichtung rufen Behörden nahe dem Münchner Flughafen zur Vorsicht auf. Was ist da unterwegs - und warum?

weiterlesen...
Gutachter im Fall Fabian: «Erstaunlich emotionslos»
Aus aller Welt

Empathielos, egozentrisch, berechnend, manipulativ - das psychiatrische Gutachten sagt wenig Positives über die Angeklagte. Ob sie aber den achtjährigen Fabian tötete, steht auf einem anderen Blatt.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Streift ein Puma durch Oberbayern? Was bisher bekannt ist
Aus aller Welt

Spaziergänge vermeiden, Kinder nicht aus den Augen lassen: Nach einer möglichen Raubkatzen-Sichtung rufen Behörden nahe dem Münchner Flughafen zur Vorsicht auf. Was ist da unterwegs - und warum?

weiterlesen...
Gutachter im Fall Fabian: «Erstaunlich emotionslos»
Aus aller Welt

Empathielos, egozentrisch, berechnend, manipulativ - das psychiatrische Gutachten sagt wenig Positives über die Angeklagte. Ob sie aber den achtjährigen Fabian tötete, steht auf einem anderen Blatt.

weiterlesen...