Wegen des Todes ihrer beiden neugeborenen Zwillinge ist eine 30 Jahre alte Frau aus Wittenberg zu neun Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt worden. Das Landgericht in Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt war nach einem Indizienprozess überzeugt, dass die Frau die Kinder vorsätzlich getötet hatte. Die 30-Jährige hatte die Mädchen nach der Geburt in ihrer Wohnung in Müllsäcke gesteckt und anschließend in eine Badewanne gelegt. Dort erstickten die Kinder dann. Staatsanwaltschaft und Nebenklage hatten elf Jahre Haft gefordert, die Verteidigung hatte für einen Freispruch plädiert. Die Frau nahm das Urteil regungslos zur Kenntnis. Eigenen Angaben nach hat die Wittenbergerin seit einigen Jahren regelmäßig Crystal Meth konsumiert. Sie hatte die Schwangerschaft mit den Mädchen verheimlicht. Die 30-Jährige hatte bereits drei Kinder, von denen zwei bei ihr lebten. Eine Obduktion hatte gezeigt, dass die Zwillinge nach ihrer Geburt lebensfähig waren. Die Polizei hatte die toten Babys im November vergangenen Jahres in der Wohnung der Frau gefunden.Frau nahm regelmäßig Crystal Meth
Bildnachweis: © Sebastian Willnow/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Babys nach Geburt in Müllsäcken erstickt - Mutter verurteilt
Die Frau aus Wittenberg gab an, sie könne sich an nichts mehr erinnern. Dennoch hat das Landgericht in Dessau-Roßlau die Mutter der Zwillingsmädchen nun verurteilt.
Meistgelesene Artikel
- 6. Januar 2026
Schnee in Bielefeld & Kreis Gütersloh: Wer räumen muss - und welches Streumittel erlaubt ist
Achtung Rutschgefahr in Ostwestfalen!
- 7. Januar 2026
Sturmtief Elli bringt noch mehr Schnee
Viel Neuschnee, Schneeverwehungen und Glatteis: Ein Sturmtief steuert auf Deutschland zu. Spannend - und turbulent - wird es ab der Nacht zum Freitag.
Neueste Artikel
- 24. Januar 2026
Feuer in New Yorker Hochhaus - rund 150 Wohnungen evakuiert
Schwarzer Rauch, Flammen im 16. und 17. Stock: Nach einer Gasexplosion kämpfen Einsatzkräfte stundenlang gegen das Feuer.
- 24. Januar 2026
Dutzende Tote und Verletzte nach Schneefällen in Afghanistan
Die humanitäre Lage in Afghanistan ist ohnehin angespannt. Tagelange Schneefälle haben die Situation für die Menschen in Teilen des Landes nun weiter verschärft. Es gibt viele Tote und Verletzte.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 24. Januar 2026
Feuer in New Yorker Hochhaus - rund 150 Wohnungen evakuiert
Schwarzer Rauch, Flammen im 16. und 17. Stock: Nach einer Gasexplosion kämpfen Einsatzkräfte stundenlang gegen das Feuer.
- 24. Januar 2026
Dutzende Tote und Verletzte nach Schneefällen in Afghanistan
Die humanitäre Lage in Afghanistan ist ohnehin angespannt. Tagelange Schneefälle haben die Situation für die Menschen in Teilen des Landes nun weiter verschärft. Es gibt viele Tote und Verletzte.

