29. April 2025 / Aus aller Welt

Auto fährt in US-Schule: Mindestens vier Menschen tot

Ein Auto rast nachmittags in einer US-Kleinstadt in eine Schule. Mindestens vier Menschen kommen ums Leben. Das jüngste Opfer ist vier Jahre alt.

Vier Menschen im Alter von 4 bis 18 Jahren sterben, als ein Auto in eine Schule rast.
Veröffentlicht am 29. April 2025 um 07:36 Uhr

Ein Auto ist in der Kleinstadt Chatham im US-Bundesstaat Illinois in ein Schulgebäude gerast, wodurch mindestens vier Menschen im Alter von 4 bis 18 Jahren getötet wurden. Weitere Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden, teilte die State Police Illinois auf der Plattform X mit.

Der Fahrer habe allein in dem Auto gesessen und sei unverletzt geblieben, aber dennoch ins Krankenhaus gebracht worden. Über mögliche Hintergründe des Vorfalls gab es zunächst keine Informationen.

Das Auto hatte den Polizeiangaben zufolge am Montagnachmittag (Ortszeit) mehrere Menschen außerhalb des Gebäudes der Nachmittagsschule erfasst, bevor es in die Ostwand des Gebäudes fuhr und dort weitere Menschen erfasste. Anschließend habe das Fahrzeug die Westwand der Schule durchbrochen. Drei der Todesopfer wurden demnach außerhalb der Schule angefahren, einer innerhalb.

Der Gouverneur von Illinois, J. B. Pritzker, schrieb auf der Plattform X, er sei entsetzt und trauere um die Opfer. «Eltern haben sich heute Morgen von ihren Kindern verabschiedet, ohne zu wissen, dass es das letzte Mal sein würde.»

Erst am Samstagabend war in der kanadischen Stadt Vancouver ein Auto in eine Menschenmenge gefahren. Mindestens elf Menschen wurden getötet.


Bildnachweis: © John O'Connor/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Steht der heißeste Juni-Tag jemals bevor? 41 Grad möglich
Aus aller Welt

Das Hoch «Hartmut» bringt nicht nur tagsüber Hitze, sondern auch nachts kaum Abkühlung. Der Wetterdienst rät deshalb, lange Aufenthalte draußen zu vermeiden.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Feuer und Hitze: Frankreich und Spanien kämpfen gegen Brände
Aus aller Welt

In mehreren Ländern im Südeuropa steigen die Temperaturen. Regen ist nicht in Sicht. Besonders dramatisch ist die Lage bei Bränden in Spanien.

weiterlesen...
Zustand des Ebola-Patienten verbessert sich weiter
Aus aller Welt

Vor einer Woche kam ein mit Ebola infizierter Patient auf die Sonderisolierstation des Frankfurter Uniklinikums. Die Behandlung hilft ihm.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Feuer und Hitze: Frankreich und Spanien kämpfen gegen Brände
Aus aller Welt

In mehreren Ländern im Südeuropa steigen die Temperaturen. Regen ist nicht in Sicht. Besonders dramatisch ist die Lage bei Bränden in Spanien.

weiterlesen...
Zustand des Ebola-Patienten verbessert sich weiter
Aus aller Welt

Vor einer Woche kam ein mit Ebola infizierter Patient auf die Sonderisolierstation des Frankfurter Uniklinikums. Die Behandlung hilft ihm.

weiterlesen...