Die in den vergangenen Tagen vor der dänischen Insel Fanø gestrandeten Pottwale sind allesamt tot. Dem Fernsehsender DR zufolge sind am Freitag vier Pottwale zwischen Fanø und der Halbinsel Skallingen entdeckt worden. Im Laufe des Samstags seien zwei weitere Tiere hinzugekommen. Bei den nun gestrandeten Tieren handelt es sich demnach um junge Männchen. Die Kieferknochen werden der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge von den toten Tieren abgesägt und zur weiteren Analyse an die Universität Kopenhagen geschickt. Zur Anzahl der gestrandeten Tiere gab es Samstag unterschiedliche Angaben. Zunächst hieß es, einige Tiere seien noch am Leben. Es ist bereits das dritte Mal in diesem Jahr, dass Pottwale in Dänemark stranden. Erst vor drei Wochen tauchte ein fast 14 Meter langes Tier an einem Strand in Nordjütland auf. Wenige Tage später wurde ein weiterer Pottwal auf einer Sandbank in der Nähe der Stadt Esbjerg entdeckt. Vor den aktuellen Vorfällen war der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge zuletzt vor zehn Jahren ein Pottwal in Dänemark gestrandet. Zu dieser Jahreszeit wandern männliche Wale laut der dänischen Umweltschutzbehörde aus den kalten Gewässern der Arktis in wärmere Gebiete südlich von England. Manchmal verirren sie sich dabei und geraten in flachere Gewässer.
Bildnachweis: © Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Alle in Dänemark gestrandeten Pottwale gestorben
Schon zum dritten Mal in diesem Jahr stranden Pottwale in Dänemark. Auf dem Weg nach Süden haben sich die Tiere vermutlich verirrt - mit tragischen Folgen.
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
Neueste Artikel
- 10. September 2026
Neu bestimmte Insektengattung trägt Namen von Taylor Swift
Superstar Taylor Swift hat sich in der Insektenwelt einen Namen gemacht: Eine neue Gattung und vier Arten wurden nach der Sängerin benannt.
- 10. September 2026
Philippinen: 87 Menschen nach Brand auf Fähre vermisst
Auf dem Weg ins philippinische Urlaubsparadies Coron bricht auf einer Fähre Feuer aus. Fünf Menschen sterben – von mehr als 80 weiteren fehlt zunächst jede Spur.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. September 2026
Neu bestimmte Insektengattung trägt Namen von Taylor Swift
Superstar Taylor Swift hat sich in der Insektenwelt einen Namen gemacht: Eine neue Gattung und vier Arten wurden nach der Sängerin benannt.
- 10. September 2026
Philippinen: 87 Menschen nach Brand auf Fähre vermisst
Auf dem Weg ins philippinische Urlaubsparadies Coron bricht auf einer Fähre Feuer aus. Fünf Menschen sterben – von mehr als 80 weiteren fehlt zunächst jede Spur.

