Für die Kriegswirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland spielte Zwangsarbeit eine wichtige Rolle. Am Sonntag, 30. August, bietet das Historische Museum um 15 Uhr einen Stadtrundgang zu diesem Thema an. Mehr als zehn Millionen Fremdarbeiter und Kriegsgefangene, überwiegend aus Osteuropa, mussten in Fabriken und in der Landwirtschaft mit ihrer Hände Arbeit das NS-Regime unterstützen. Dabei waren schlechte Verpflegung, die Unterbringung in Lagern und rigide Strafen bei Zuwiderhandlung an der Tagesordnung. Auch in Bielefeld profitierten viele Unternehmen von den etwa 10.000 Zwangsarbeitern und –arbeiterinnen, die hier im Einsatz waren. Treffpunkt für die Veranstaltung ist die Museumskasse, die Teilnahme kostet fünf Euro. Wegen der Corona-Bestimmungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt, eine Anmeldung unter Tel. 0521 51-3635 erforderlich.
Stadtrundgang: Zwangsarbeit in Bielefeld
... am 30.08. - jetzt anmelden
Meistgelesene Artikel
- 6. Januar 2026
Schnee in Bielefeld & Kreis Gütersloh: Wer räumen muss - und welches Streumittel erlaubt ist
Achtung Rutschgefahr in Ostwestfalen!
- 7. Januar 2026
Sturmtief Elli bringt noch mehr Schnee
Viel Neuschnee, Schneeverwehungen und Glatteis: Ein Sturmtief steuert auf Deutschland zu. Spannend - und turbulent - wird es ab der Nacht zum Freitag.
Neueste Artikel
- 19. Januar 2026
Zeugin: Block wollte Jugendamt erst nicht zu Kindern lassen
Nach der Entführung der Block-Kinder aus Dänemark hat eine Securityfirma das Haus der Mutter in Hamburg bewacht. Eine Mitarbeiterin beschreibt die Ankunft der Kinder in ihrem alten Zuhause.
Warum es mehr als nur Eislaufen ist!
Weitere Artikel derselben Kategorie
Was Dunkelheit, Licht, Heizungsluft und Klima mit dem Sehen am Morgen und am Abend machen
- 10. Dezember 2025
Neun bundesbeste IHK-Auszubildende aus Ostwestfalen in Berlin geehrt
Herzlichen Glückwunsch!

