Für die Kriegswirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland spielte Zwangsarbeit eine wichtige Rolle. Am Sonntag, 30. August, bietet das Historische Museum um 15 Uhr einen Stadtrundgang zu diesem Thema an. Mehr als zehn Millionen Fremdarbeiter und Kriegsgefangene, überwiegend aus Osteuropa, mussten in Fabriken und in der Landwirtschaft mit ihrer Hände Arbeit das NS-Regime unterstützen. Dabei waren schlechte Verpflegung, die Unterbringung in Lagern und rigide Strafen bei Zuwiderhandlung an der Tagesordnung. Auch in Bielefeld profitierten viele Unternehmen von den etwa 10.000 Zwangsarbeitern und –arbeiterinnen, die hier im Einsatz waren. Treffpunkt für die Veranstaltung ist die Museumskasse, die Teilnahme kostet fünf Euro. Wegen der Corona-Bestimmungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt, eine Anmeldung unter Tel. 0521 51-3635 erforderlich.
Stadtrundgang: Zwangsarbeit in Bielefeld
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