30. Juli 2025 / Allgemeines

Museum ohne Hindernisse – „Bielefeld barrierefrei erleben!“ prüft Museum auf Zugänglichkeit

Das Museum Peter August Böckstiegel ist gut zugänglich

Veröffentlicht am 30. Juli 2025 um 15:34 Uhr

Museum ohne Hindernisse – „Bielefeld barrierefrei erleben!“ prüft Museum auf Zugänglichkeit

Das Museum Peter August Böckstiegel ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen gut zugänglich: Vom Parkplatz für Menschen mit Behinderung vor dem Gebäude aus ist der Zugang zum Museum stufenlos möglich. Foyer, Bistro & Café Vincent und die Ausstellungsräume befinden sich im Erdgeschoss und sind ebenfalls ebenerdig zugänglich. Auch Garderobe, Toiletten sowie der Filmraum sind mithilfe eines Fahrstuhls zu erreichen. Dies wurde in diesem Jahr durch eine Begehung im Rahmen des Projektes „Bielefeld barrierefrei erleben!“ bestätigt, bei der das Museumsgebäude aus dem Jahr 2018 auf seine Zugänglichkeit überprüft wurde.

„Barrierefreiheit ist für uns kein Zusatzangebot, sondern ein zentraler Bestandteil unseres kulturellen Auftrags“, betont Dirk Kammertöns, Geschäftsführer der Peter-August-Böckstiegel-Stiftung. „Kunst und Kultur sollen für alle Menschen erlebbar sein.“

Im Rahmen des Aktion Mensch-Projektes der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, initiiert durch das Freizeit- und Kulturzentrum Neue Schmiede, wurde ein Internet-Tool entwickelt, das Menschen mit Mobilitäts-, Seh-, Hör- oder kognitiven Einschränkungen gezielt über barrierearme Angebote sowie mögliche Hindernisse informiert. Ein entsprechender Button wurde nun auf der Webseite des Museums (www.museumpab.de) eingebunden – ein Klick genügt, um direkt zu den Informationen zu gelangen.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem Projekt ein weiteres Werkzeug anbieten können, das den Museumsbesuch für alle erleichtert“, sagt David Riedel, künstlerischer Leiter des Hauses. „Barrierefreiheit bedeutet auch kulturelle Teilhabe – und die ist uns besonders wichtig.“

Darüber hinaus hat das Projektteam von „Bielefeld barrierefrei erleben!“ den Mitarbeiter:innen des Museums weitere Anregungen gegeben, um die Barrierefreiheit im Haus noch weiter zu verbessern. Einige dieser Maßnahmen sollen in der kommenden Zeit nach Möglichkeit umgesetzt werden.

„Bei der Begehung haben wir festgestellt, dass viele grundlegende Anforderungen an die Barrierefreiheit im Museum bereits gut umgesetzt sind“, sagt Inka Stückemann, Kulturkoordinatorin und Projektleiterin in der Neuen Schmiede. „Wir freuen uns über die Kooperation und die Bereitschaft, das Thema Barrierefreiheit konsequent weiterzuentwickeln.“

Foto: Claudia Dreyße

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